Second.

Hello again! Mit diesem Post können wir „schon“ den zweiten Tag unseres Aufenthaltes abschließen.

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Heute durften wir schön ausschlafen, danach gab’s Frühstück zusammen mit der Gastmama. Ich kann nicht beurteilen, ob das normal und überall so ist, aber sie hat wirklich immer den Fernseher an und isst auf ihrer Couch… etwas was ich persönlich nie so handhaben würde, aber wie gesagt, ich passe mich für die kurze Zeit ja gerne an.

Gegen Mittag hatten wir dann ein Meeting mit der Organisation, die uns unseren Aufenthalt vermittelt hat und mit drei weiteren Praktikanten. Insgesamt sind wir drei Deutsche und zwei Schweden. Das Meeting war sehr interessant, die beiden Frauen, die dahinter stehen durften wir in ihrem Büro kennen lernen. Wir haben zuerst Paare gebildet, um die anderen Teilnehmer ein bisschen auszufragen, sodass wir jeweils den anderen der gesamten Gruppe vorstellen konnten. Danach bekamen wir einige Unterlagen zu Glasgow, unter anderem einen kleinen Überblick von Wörtern, die man nur hier so benutzt. Beispielsweise sagen die Schotten oft nicht „Yes“ als Bejahung sondern ganz Käpten-mäßig „Aye“; oder „Cheers“ um sich zu verabschieden und „Wee“ für „klein“.

Was auch irgendwie wirklich anders ist zu den Deutschen ist, dass die meisten Schotten wirklich sehr sehr freundlich sind. Wenn man aus dem Bus aussteigt bedankt man sich beispielsweise noch einmal beim Busfahrer. Würde man das in Deutschland machen, weiß ich nicht, welchem Blick man dann begegnen würde. Auch persönlich konnten wir die Erfahrung machen, dass die Schotten sehr hilfsbereit sind. Wir mussten einmal nachfragen, welche Busstation wohl die richtige wäre um zu unserem Ziel zu kommen, die Dame hat uns das sehr freundlich erklärt und nachdem wir da dann ausgestiegen waren hat uns einfach eine andere angesprochen, die das mitbekommen hatte und uns angeboten ihr einfach zu folgen, weil sie das gleiche Ziel hätte. Das ist wirklich eine Einstellung, die mir sehr bewusst geworden ist heute. Ich finde, daran sollte man sich ruhig ein Beispiel nehmen, das gestaltet den gesamten Tag einfach viel angenehmer.

Um jedenfalls wieder zum Tagesablauf zurück zu kehren: nach dem Meeting, das zugegebenermaßen länger gedauert hat, als erwartet, sind wir gemeinsam mit den anderen Teilnehmern und einem anderen deutschen Praktikanten, der für ein paar Wochen bei der Organisation selbst ist, zum Essen gegangen. Nach einem kurzen Stopp danach bei Starbucks haben wir uns auf den Weg zu den Botanic Gardens gemacht. Das Wetter war dafür heute auch wirklich super. Die Höchsttemperatur lag bei 16 Grad mit ausreichend Sonnenschein.

Wie schon gestern erwähnt, gibt es hier in Glasgow sehr viele Parks. Sie sind alle sehr schön angelegt mit vielen Grünflächen, Pflanzen und Bänken. Auch in den Botanic Gardens gibt es Gewächshäuser, die sogar auch bepflanzt sind – nicht wie im Tollcross Park, wo die Fantasie die „Beblumung“ übernehmen muss. Leider konnte man aber nicht hinein gehen, vielleicht werde ich das die Tage einmal herausfinden, wieso genau das nicht geht oder ging.

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Es war auf jeden Fall ganz cool, andere kennen zu lernen und sich ein bisschen auszutauschen. Wir sind eine Gruppe von 18 – 26 Jährigen, das ist ganz okay. Nachdem wir ein bisschen Sonne getankt hatten, durften wir dann jedoch erst einmal 50 Minuten Busfahrt hinter uns bringen, um wieder für das Abendessen zu unserem Zuhause zu kommen. An dieser Stelle wieder ein neuer Fakt: möchte man mit dem Bus mitfahren, der gerade Richtung der Haltestelle fährt, an der man steht, muss man das auch zeigen, indem man den Arm hebt beziehungsweise raushält. Das ist auch etwas, bei dem man sich demnächst etwas seltsam vorkommt. Aber immerhin immer für einen Lacher gut, denn wir variieren unsere Art das Mitfahren anzuzeigen … von Winken, Wedeln bis horizontales Melden wie in der Schule ist alles mal dabei. Allgemein haben wir schon eine gute Stimmung, ich bin sehr froh, dass meine Kollegin bei mir ist, sodass ich die ersten unsicheren und neuen Situationen nicht ganz alleine überstehen muss.

Nach dem Essen waren wir dann noch kurz einkaufen für das Mittagessen am nächsten Tag. Glücklicherweise haben manche Supermärkte hier ja bis zehn auf. Das ist schon praktisch. Außerdem ist in der Nähe unseres Zuhauses sogar ein Lidl! Ich glaube, unsere Lage ist somit wirklich auch nicht die schlechteste. 🙂

Morgen steht dann unser erster Arbeitstag an. Ich bin sehr gespannt, ob ich den Weg alleine finden werde, denn zum Arbeiten sind Sultan (meine Kollegin) und ich ja getrennt, also in anderen Firmen. Auch auf meine Firma bin ich sehr gespannt und neugierig, auf meine neuen Kollegen, auf die Büros, auf meine Aufgaben, auf den Arbeitsalltag und so weiter. Das wird glaube ich, schon noch einmal eine Herausforderung, bis man sich da wirklich zurecht findet. Aber ich hoffe sehr, dass ich das einigermaßen auf die Reihe bekommen werde. Vielleicht kann ich ja morgen schon mehr dazu sagen..

Cheerio!

 

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