Politeness.

politeness

Es gibt Tage an denen ist man produktiv, voller Energie, da sprüht man von Ehrgeiz, Ideen, Motivation und Engagement. Und dann gibt es Tage, da ist von allem genannten genau das Gegenteil der Fall. Das sind Tage wie der heutige, an dem ich eigentlich sofort wieder die geschriebenen Worte löschen könnte. Diese drei Sätze waren jetzt aktuell der dritte Versuch, einen ersten Absatz zu kreieren.

Um kurz zu meiner eigentlichen Inspiration zu diesem Blogeintrag zu kommen: ich war letztes Wochenende in Paris; das dritte Mal insgesamt. Und mich faszinieren die Menschen! Es liest sich vielleicht ein bisschen komisch, aber mich beeindruckt die Art, wie die Franzosen miteinander umgehen. Die Franzosen haben in ihrer Art und in ihrer Kommunikation so viel Höflichkeit, derer es vielen Deutschen oft mangelt. Und die französische Persönlichkeit handhabt das als Selbstverständlichkeit.

Für uns, wenn wir darüber nachdenken, sind das oft Dinge, die eigentlich auch für uns logisch, ohne Frage, selbstverständlich wären. Aber der Unterschied ist, dass wir es nicht so tief verankert im Unterbewusstsein haben. Wie gesagt, bei den Franzosen ist es Teil ihres Gebens, Teil ihres Seins. Bei uns ist es oft ein Bonus, den wir dem Tag und den Menschen, denen wir da begegnen, gönnen. Meistens nehmen wir es an dem Tag auch selbst bewusst wahr, nehmen uns vielleicht vor, das jetzt öfter zu tun. Zu Höflichkeit gehört sich nicht viel. Höflichkeit sollte keine Anstrengung sein.

Jedenfalls war dies genau das, was ich da auch mitgenommen habe. Findet ihr nicht auch, dass das vielleicht sogar mehr Gewichtung hat, als man zunächst anrechnet?

Ich meine, wir haben den aktuellen „Fall“, dass Amerika, sagen wir mal einen wohl schwierigen Weg zu gehen hat, die nächsten vier Tage. Der Großteil kritisiert das Wahlergebnis, es wird diskutiert, geschimpft, gelästert. Und das ist der Punkt an dem ich finde, an meinen „französischen“ Gedanken anzuknüpfen. Höflichkeit sollte jedem entgegengebracht werden, denn wisst ihr, ich habe festgestellt, dass vieles einfacher ist und netter zurückkommt, wenn man selbst dafür sorgt. Ich spreche mich hiermit für oder besser gegen niemanden aus. Ich möchte nur an ein Grundprinzip erinnern. An dieser Stelle möchte ich auch einfach mal auf den Reichtum des Wortes „Politeness“ hinweisen! Und manchmal hilft es auch, eine gewisse Naivität an den Tag zu legen. Das heißt nicht Augen verschließen oder träumen, das heißt, Dinge anders zu betrachten, in einem milderen Ton.

Vielleicht überrascht uns dann auch der ein oder andere positiv…

Und wenn ihr mir nicht glaubt, dann reist nach Frankreich und beobachtet die Franzosen. Lasst euch inspirieren. Die haben einen kleinen, tiefen Teil in meinem Sein irgendwie wieder wachgerüttelt. Denn Menschen leben mit- und auch voneinander. Wir sind alle aufeinander angewiesen. Und wieso sollten wir uns dann nicht selbst ein bisschen einfacher und schöner gestalten mit Hilfe von ein paar Kleinigkeiten?

 

 

 

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