Opposite.

 

most important

Ich finde ja den Hashtag #fuckthehater oder ähnliche Abwandlungen davon schon ein bisschen derbe. Immer wenn ich auf einen solchen stoße, muss ich mich fragen, ob die Person, die das gehashtagged hat, wirklich darüber nachgedacht hat.

Ich meine, Hashtags im Allgemeinen sind im Social-Media-Business unabdingbar und super wichtig und genau deshalb ist es noch viel wichtiger, dass die Hashtags die man setzt auch stimmig sind. Ich meine ich kann kein Bild von einer Blume posten und dann so etwas wie „cruelworld“ oder „hatersgonnahate“ oder „getfit“ taggen. Das ist das A & O. Verlinke Worte und Hashtags nur, wenn sie dazu passen. Nichts ist schlimmer als 50 tags, die irgendwann aber gar nichts mehr mit der ursprünglichen Aussage des Bildes zu tun haben.

Genauso sollte man auch darauf achten, dass die Tags nicht falsch verstanden werden können. Nichts ist schlimmer als ein Missverständnis. Das tut niemandem gut. Hiermit kehre ich auch zu meiner Einleitung zurück: wer solche Hashtags setzt, sollte sich dessen Aussage bewusst sein. Zu aggressive oder wertende Tags sind nie sonderlich fördernd für den eigenen Account und auch für die eigene Person nicht. Prinzipiell sollte eine gewisse Authentizität gewahrt werden. Sei du selbst. Zeige dich. Verstelle dich nicht. Tagge was zu dir und dem Foto/Video passt.

Generell aber finde ich die Aussage des oben genannten Hashtags, trotz seiner leicht negativen Behaftung, gar nicht einmal so verkehrt. Es soll ja doch ausdrücken, dass man nichts darauf geben soll, wenn andere über einen herziehen. Und an dieser Stelle möchte ich diese Aussage gleich mit dem Bild, das ich oben eingefügt habe, verknüpfen!

„ HATERS ARE YOUR MOST IMPORTANT CUSTOMERS”

Und genauso sehe ich das auch. Ich finde, dass man den negativen Kommentaren und Kritiken von anderen schon eine gewisse Beachtung schenken sollte. Denn man kann daran wachsen.

Natürlich sind nicht alle „Sticheleien“ ernst zu nehmen und produktiv, das sollte man vorher selbst ermessen. Aber nur, weil ich diese Kritik beachte und annehme, heißt das nicht, dass ich mich gleich verletzen lassen muss.

Ich drehe es ganz einfach um. Ich verwende solche Aussagen als wichtigen Kontent, auf den ich aufbauen kann. Wenn mich jemand kritisiert, denke ich für mich selbst darüber nach, entscheide ob es berechtigt ist oder nicht und entschließe mich dann je nachdem, das besagte zu ändern oder weiter so vorzugehen. Wichtig dabei ist ganz simpel, dass man zu allererst darüber nachdenkt, ohne gleich beleidigt zu sein oder sich angegriffen zu fühlen.

Auch im Business – Alltag ist dieser Satz brauchbar! Die Leute, die uns kritisieren, liefern uns neue Gesichts-/Ansichtspunkte, die es zu verbessern gilt. Man sollte das sehr willkommen heißen. Würde man einen Analytiker oder Tester auf das eigene Produkt oder Verfahren setzen um herauszufinden, was verbessert werden könnte, würde er wahrscheinlich das gleiche finden. Mit dem kleinen Unterschied, dass diese „hater“ gleichzeitig auch unsere Kunden sind. Und Kunden sind nun mal die Menschen, von denen wir beziehungsweise unsere Produkte leben. Deshalb sind unsere Kritiker unsere wichtigsten Kunden.

Was ich damit sagen will: Nicht jede Kritik ist negativ.

Denkt doch mal darüber nach. Ein paar neue „Kunden“ schaden nie… #loveforhater

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