Move.

Move free.

Ich habe gestern einen Film gesehen, er heißt „Freedom Writers“, vielleicht kennt ihr ihn.

Zu Beginn dachte ich mir, dass das wohl jetzt wieder so ein Film sein wird, in dem es eben um Rassismus geht. Also nur um das gleich im vornherein zu klären: ich bin ein absoluter Gegner von Rassismus, ich finde, dass jeder Mensch die gleichen Chancen und den gleichen Respekt bekommen sollte, ganz egal welche Herkunft oder Hautfarbe. Ich tue mich sogar schwer, zu verstehen, weshalb das Thema Schwarze und Weiße immer noch überhaupt existiert. Wir sind alle Menschen; Lebewesen, die mit den gleichen Grundbedingungen ausgestattet sind. Sagt man nicht immer, dass es auf die inneren Werte ankommen würde?

Jedenfalls dachte ich mir dann im Laufe des Filmes: „ Es ist wirklich wieder so ein Film…“, indem eine Autoritätsperson verzweifelt versucht, Kindern oder auch Erwachsenen, die auf die schiefe Bahn geraten sind, zu helfen und ihr Leben damit zu retten. Aber diese Figur, diese Schauspielerin, macht das so gut, dass der Film und die komplette Geschichte wieder heraus sticht und in einem neuen Licht steht – meiner Meinung nach.

Ganz zu Beginn möchte die Lehrerin respektiert werden von den Schülern, woraufhin sie ihr erklären, dass sie sich den erst verdienen müsse. Sie würden niemandem vertrauen, weil sie das in ihrem bisherigen Leben so gelernt haben. Sie kämpfen nicht für gute Noten, sie kämpfen jeden Tag um das Überleben und später im Film sagt eine ältere Dame ganz richtig: genau das macht die Schüler, jeden Einzelnen zu einem Helden.

Die Schüler lernen im Laufe der Geschichte, dass sie weiterkommen, wenn sie zusammenarbeiten. Sie überwinden ihren Hass, ihre Angst und ihre Wut. Sie erreichen es, eine Reise zu finanzieren, sie kämpfen für ihre Lehrerin, sie stellen ein Konzert auf die Beine… und vieles mehr.

Sie scheinen auch zu verstehen, dass sie nicht immer den Weg gehen müssen, den andere von Ihnen zu gehen erwarten. Sie begreifen, dass sie sich selbst befreien können.

Und diese ganzen Geschichten halten sie jeweils in einem persönlichen Tagebuch fest. Diese Einträge werden dann am Ende des Filmes ein ganzes Buch, welches dann eben „Freedom Writers Diary“ heißt.

Ich finde das alles sehr beeindruckend und berührend. Weil der Film im Prinzip genau die Werte vermittelt, die eigentlich für jeden von uns ein Leitbild sein sollten.

Wir sollten zusammenarbeiten, den anderen akzeptieren und vor allem auch eine eigene Meinung haben. Steht zu eurem Wort, steht hinter dem, was ihr sagt. Sagt was ihr meint und versteckt euch nicht. Das ist eine wichtige Botschaft. Und wenn ihr euch jetzt fragt, weshalb ich diesen Blogpost so auf den Film bezogen habe, dann schaut ihn euch bitte einfach an, ich denke dann werdet ihr verstehen, warum mich dieses Thema und diese Geschichte so berührt hat.

Geht da raus und bewegt etwas. Aber zu Erst bewegt euer Denken und euer Tun.

Bewegt etwas und seid Teil der Bewegung. Dann seid ihr auch frei.

 

Advertisements

Ihr dürfte gerne Kommentieren..

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s