The One.

be a voice

The One.

Nachdem ich einigen Zuspruch auf einen meiner letzten Blogeinträge „Love Myself“ bekommen habe, wollte ich das Thema ein bisschen weiterspinnen; nämlich zur Selbstdarstellung.

Wir leben wohl oder übel in einer Zeit, in der man mit der neuesten Technik, sprich Tablets, Smartphones etc. aufwächst. Und wir leben in einer Zeit, in der man mehr als zuvor lernt, oder oft auch mehr damit konfrontiert wird, sich selbst darstellen zu können.

Die Kinder heute sind alle irgendwo Mitglied, vor allem Instagram und Snapchat sind im SocialMedia-Bereich sehr beliebt. Du meldest dich an, erstellst dein Profil und tauchst ein in die virtuelle Welt. Genau dieser Punkt ist entscheidend: das Profil. Der Account eines Users kann oft viel mehr über die Person dahinter aussagen, als man zunächst annehmen würde.

Gibt man seinen ganzen Namen an oder wählt man einen Nickname, ist man auf dem Profilbild zu sehen oder nicht, verrät man sein Alter und seine Hobbies oder kommt da ein Spruch in die Profilbeschreibung? Anhand all dieser Angaben können andere in Sekundenschnelle entscheiden, ob du interessant bist oder nicht.

Deshalb ist es sehr wichtig, sich dem erstens bewusst zu sein und zweitens auch darüber nach zu denken. Wen und was willst du erreichen?

Eine SocialMedia – Plattform wird schon lange nicht mehr nur dazu verwendet, dabei zu sein, ein paar Beiträge zu posten, ein bisschen zu kommentieren… nein, man nutzt dieses Netzwerk bereits um Existenzen aufzubauen. Und das ist ein Schritt, der sehr beeindruckend ist, meiner Meinung nach. Es entstehen neue Berufe, alleine aus vielleicht anfangs nur einer App! Jeder, der an diesem Punkt sagt, dass er das nicht versteht und nichts davon hält, dem würde ich raten, das nicht zu unterschätzen. Nicht alle müssen ein hohes Maß an Aktivität zeigen, das wird auch nicht gefordert, aber zumindest die Tatsache, dass SocialMedia nicht mehr einfach nur ein Begriff und Zeitvertreib ist, sollte wahrgenommen werden.

Und hier kehren wir wieder zurück zum Ausgangspunkt: The One. Für mich: die Einzelperson. Und das ist auch mit das Schöne an dem Thema; jede Einzelperson hat in den SocialMedia – Plattformen eine Stimme. Jeder hat Zugang, jeder kann ein Profil erstellen, jeder kann präsent sein.

Jeder kann er selbst sein oder aber auch sein Wunsch-/Will-/Werde-Ich sein. Es kommt ganz darauf an, wie du dich darstellst. DU kannst sein wer du willst. Das ist das – ich nenne es jetzt ganz frei einfach mal „Geschenk“, das dir jede einzelne SocialMedia – Plattform bietet. Allen voran hier Instagram. Es gibt kein besseres Beispiel als Instagram; wenn ich in mein Profil schreibe, dass ich Koch bin, Fotos von Essen poste, die richtigen Hashtags setzte und das konsequent betreibe, dann bin ich auch Koch. Wenn ich angebe ich wäre einfach ein Globetrotter und dementsprechende Fotos teile, dann bin ich eben ein Globetrotter. Du kannst natürlich auch täuschen und Fotos teilen, Angaben machen, die nicht stimmen. Aber wenn wir ehrlich sind lässt sich das auch nicht verhindern, zudem ist die Welt selbst voll von Fakes und Lügen.

Wichtig ist aber finde ich, dass man weiß, wie man sich selbst wahrnehmen und dementsprechend darstellen kann. Man sollte nicht von Sachen träumen, ein Wunsch-ich Profil erstellen und das was man dann teilt nie selbst erleben. Natürlich darfst du träumen, aber nicht deine wahren Träume aus den Augen verlieren. Man sollte den Account so gestalten, dass man auch aufrecht und selbstbewusst dahinter stehen kann. Dein Profil repräsentiert dich, du stellst dich selbst dar. Du bist die eine Person, die dahinter steht. Aber sei immer auch wer du sein willst. Be a voice – not an echo (mein Lieblingsspruch). Be the One.

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